#ALLTAGSCHRIST

#Kopfkino – Gott=Vater?

Jetzt können wir zu Gott kommen und zu ihm sagen: »Abba, lieber Vater!«

Römer 8,15c

Es ist klar, dass Gott nicht unser biologischer Vater ist. Viele von uns spüren trotzdem eine gewisse Verbindung zu ihm, wie zu einem „richtigen“ Vater!

Aber wie kann Gott zu uns wie ein Vater sein? Ich überlege mir häufiger bei Andachten von den verschiedenlichsten Menschen, wie sie Gott in ihrem Leben spüren.

Klar, mal ist es so, dass Gott Wunder tut. Mal aber auch nicht. Häufig sind es die kleinen Dinge, in denen wir Gottes Spuren entdecken können. Manchmal redet er sehr deutlich und klar, manchmal sind es die Umstände, die deutlich machen, dass er da ist. Gerade in Zeiten oder Momenten, wo Gott uns wie ein Vater behandelt, spüren wir ihn. Manchmal wird uns das durch andere Personen „klar“.

Was hat Gott mit meinem realen Vater zu tun?

Wir wachsen in Familien auf, wo wir viel von unseren Eltern beigebracht bekommen. Ich persönlich habe bis jetzt viel von meinem Vater gelernt und tue dies auch immer noch.

Durch meinen Vater habe ich zum Beispiel gelernt, was es heißt, die kleinen Dinge zu schätzen. Nicht immer „am besten“ auszusehen oder nicht immer am coolsten zu wirken. Fortschritte zu schätzen und Niederlagen auch mal einzustecken. Aus jeder Situation auch mal das Beste rauszuholen, egal wie turbulent sie auch manchmal sein mögen.

Ich lerne Gott auch im Leben meines Vaters kennen, denn er hat auch schon Wunder in unserem Leben bzw. seinem Leben getan. So erkenne ich, dass Gott immer für uns da ist. In schwierigen Zeiten, aber auch in Schönen. Gott hört immer zu und gibt einem Kraft, wie ein richtiger Vater eben.

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